Heinestraße NEU
Titelbild zu Heinestraße NEU

Vorname

Renate

Nachname

Schiller

Deine Idee in deinen Worten

Bereits 1781 ließ Kaiser Joseph II. die Heinestraße im 2. Bezirk als Alleestraße anlegen. Sie war im Prinzip die Verlängerung der Praterhauptallee, denn sie stellte die Verbindung vom Schloss Augarten über den (1780 angelegten) Praterstern bis zum Lusthaus her.
Heute ist die prachtvolle Allee der Heinestraße mehr oder weniger ein überdimensionaler Parkplatz mit Autoverkehr im mittleren Teil der Straße und doppelten bis mehrfachen Parkreihen an den Rändern (Nebenfahrbahnen). Als FußgängerIn sieht man sich weitgehend von parkenden Autos umgeben. Die vernachlässigten Grünstreifen der Allee werden höchstens als Hundezonen genützt.
Die historische Planungslinie wiederzubeleben und im Sinne von mehr Grün und mehr Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner der umliegenden Grätzl neu und zeitgemäß zu interpretieren, ist das Anliegen der vorliegenden Idee. Sowohl der Augarten als auch der Prater sind heute zentrale Grünerholungsgebiete. Der Grundgedanke des vorliegenden Konzepts ist, die in Wien (glücklicherweise zahlreichen) Grüngebiete als Knotenpunkte zu verstehen, die durch ein dichtes Netzwerk an grünen Straßen miteinander verbunden werden sollten, um so für bisher benachteiligte Grätzl mehr Grün im nahen Umfeld und attraktive, ökologisch sinnvolle Wege zu größeren Grüngebieten zu schaffen.

Umsetzungsort

Heinestraße, 2. Bezirk

Was ist nötig, um deine Idee umzusetzen?

Für die Heinestraße könnte das bedeuten:
• Die Parkreihen zu reduzieren, Umstellung auf Schrägparken.
• Die Nebenfahrbahnen als Radweg nützen.
• Wichtig: gute Trennung von FußgängerInnen, RadfahrerInnen und Autoverkehr (Sicherheit!)
• Die wirklich sehr breiten Gehsteige könnten eventuell sogar etwas verschmälert werden, um Raum zu gewinnen.
• Dafür aber einen breiten Grünstreifen unter den Bäumen nebst gepflastertem Fußweg – unter den Bäumen eine Flaniermeile, die diesen Namen verdient, bis zur Praterhauptallee.
• Gute Ansätze wie z.B. die (privat betreuten?) Beete vor dem Gebäude von Austrian Standards sollten ausgebaut werden
• Der Rabbiner Friedmann-Platz ist neu, aber leider eine heiße Plattenwüste, die nicht wirklich zum Verweilen einlädt, die Anordnung der Sitzgelegenheiten mutet seltsam an. Da gibt es trotz Nebendusche noch Verbesserungspotential.
Ziel:
Mehr Grün, besseres Mikroklima, bessere Lebensqualität, fußgängerfreundliche Verbindung zu zwei wichtigen Grüngebieten.
Für die Umsetzung braucht es selbstverständlich Fachleute.

Welche Betreuung wird nach der Umsetzung nötig sein?

Zur Einschätzung von Zeit-und Materialaufwand braucht es Fachleute.

Zur Betreuung von Grünflächen könnten (nach dem Konzept der Baumscheiben-PatInnen) Freiwillige eingeladen werden.

Kann man deine Idee auch anderswo umsetzen?

Der Grundgedanke (siehe oben) könnte auch anderswo umgesetzt werden.

Was erhoffst du dir von der Umsetzung deiner Idee?

Mehr Grün, besseres Mikroklima, bessere Lebensqualität, fußgängerfreundliche Verbindung zu zwei wichtigen Grüngebieten.
Übrigens: Ich wohne nicht in der Heinestraße, bin aber überzeugte Fußgängerin und denke, dass man systematisch eine fußgängerfreundliche Umgebung aufbauen sollte. Gut für die Menschen, gut fürs Klima.



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