Wien und Wiener Wohnen schaffen gemeinsam mehr Grün


Vorname

Sylvia

Nachname

Pintarits

Deine Idee in deinen Worten

Selbst "grüne" Bezirke haben Bezirksteile, die große Hitzeinseln und keinen Park in Gehwegentfernung haben. Insbesondere ältere oder mobilitätseingeschränkte Menschen können darunter leiden. Anlagen von Wiener Wohnen haben in der Regel Höfe - diese sind aber oft wenig liebevoll gestaltet und haben ebenso wie die Straßenräume große Asphaltflächen. Darüber hinaus wird Menschen, die nicht in der Anlage wohnen, der Zutritt untersagt. Andereseits könnte man an mehreren Stellen in Wien grüne Übergangszonen zwischen Straßenraum und Gemeindebauhöfen schaffen, die gärtnerisch hochwertigen Ersatz für schwer zu erreichende Parkanlagen schaffen. Hier soll ein solches Beispiel konkret beschrieben und hoffentlich zur Umsetzung gebracht werden.

Umsetzungsort

Leegasse / Weinzierlgasse / Penzingerstraße 1140 Wien. Die Leegasse endet als Sackgasse am Zugangsgitter des Schimonhofs von Wiener Wohnen. Der Kreuzungsbereich der drei genannten Straßen ist groß und eine Hitzeinsel. Dort sollte ein großkroniger Baum seinen Platz finden - dafür gäbe es je nach Einbauten im Untergrund verschiedene Optionen. Am Ende der Leegasse könnte ein Hochbeetgarten mit Sitzbänken entstehen - vor und nach dem Zaun zum Hof.

Was ist nötig, um deine Idee umzusetzen?

Der Baum im Bereich der Kreuzung kann von der Gemeinde Wien nach Prüfung der Einbautensituation gepflanzt werden. Für den zweiten Teil ist an dieser Stelle (modellhaft auch für andere Orte) eine Zusammenarbeit von Gemeinde und Wiener Wohnen notwendig .. auch wenn ein Zaun die neu gärtnerisch gestalteten Teile trennt, wäre optisch der Eindruck eines blühenden Gartens möglich. Nur wenige Parkplätze würden entfallen oder durch eine neue Parkordnung (Schrägparken) erhalten bleiben.

Welche Betreuung wird nach der Umsetzung nötig sein?

Für den Baum wäre in der Anwachsphase eine Bewässerung nötig. Für den Hochbeetgarten könnten dies wie jenseits des Gemeindebauzauns Gartenpaten / urban gardening Intersesierte gefunden werden. Mit Unterstützung der Gemeinde könnten die Paten beraten werden, wie sie möglichst robuste und die Biodiversität untersützende Pflanzen wählen können. Notwendig wäre auch ein Wasseranschluss und weitere Bänke im öffentlichen Raum.

Kann man deine Idee auch anderswo umsetzen?

Ja, überall dort, wo es (ähnliche) Übergangssituationen gibt ... z.B. wäre es dringend notwendig, im Umfeld des Pensionistenheims Penzing den Bereich Marcusgasse in einer Kooperation von Gemeinde und Wiener Wohnen gärtnersich ansprechend zu gestalten und mit Bänken zu versehen. Dieser Weg führt entlang eines Gemeindebaus ohne Verkehr, kann derzeit aber nicht genutzt werden - es gibt nur Wiesen, die nicht betreten werden dürfen, obwohl sie keine Blumen haben.

Was erhoffst du dir von der Umsetzung deiner Idee?

Ein lebenswerteres, schönes Umfeld für die vielen älteren Menschen, die im und im Umfeld des Schimonhofs leben - durch die Lage zwischen Wiental (mit der stark befahrenen Hadikgasse) und dem Frachtenbahnhof Penzing (mit ausgesetzten, steilen Wegen über die Brücke zum nächsten Park (Matznerpark) sind die Wege für wenig mobile Menschen weit und schattenlose Straßen mit immer noch zu wenigen Sitzgelegenheiten schwer zu bewältigen. Die Blumen/Gemüsebeete sollen die Lebensfreude heben und helfen, dass die Menschen ihr Umfeld aktiv gestalten.



Download: 20210516 WWW Pintarits 1140 Leegasse.pdf